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Aktuelles
Innenminister Jäger respektiert Wunsch von Kölns Polizeipräsidenten Steffenhagen PDF Drucken E-Mail
Friday, 12. August 2011
Düsseldorf (pressrelations) -
Innenminister Jäger respektiert Wunsch von Kölns Polizeipräsidenten Steffenhagen


Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:
Der Kölner Polizeipräsident Klaus Steffenhagen hat Innenminister Ralf Jäger gebeten, ihn aus gesundheitlichen Gründen zum 30. September 2011 in den vorzeitigen Ruhestand zu versetzen. "Ich werde dem Kabinett vorschlagen, dem Wunsch von Klaus Steffenhagen zu entsprechen", erklärte Jäger heute (12.8.) in Düsseldorf. "Er hat mit seinen innovativen Ideen und seiner großen Tatkraft geholfen, die Polizei in NRW zu modernisieren." Bevor Steffenhagen 1999 in Köln die Leitung der größten NRW-Polizeibehörde übernahm, war er von 1997 an Polizeipräsident von Hagen. Steffenhagen trat nach einer Handwerksausbildung 1964 in die Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen ein. Seine ersten Polizeischritte machte er als Streifenbeamter in Köln. Bis 1987 nahm er verschiedene Aufgaben als Sachbearbeiter der Kriminalpolizei wahr. Seit 1964 engagierte er sich in der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und war von 1987 bis 1997 deren Landesvorsitzender in Nordrhein-Westfalen. Von 1986 bis 1997 war er außerdem stellvertretender Bundesvorsitzender.


Ministerium für
Inneres und Kommunales
des Landes Nordrhein-Westfalen
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Haroldstraße 5
40213 Düsseldorf
Telefon +49 (0) 211-871-01
Telefax +49 (0) 211-871-3355
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Angriffe auf Tierhalter: Weg der rechtsstaatlichen Auseinandersetzung verlassen PDF Drucken E-Mail
Thursday, 11. August 2011
Berlin (pressrelations) -
Angriffe auf Tierhalter: Weg der rechtsstaatlichen Auseinandersetzung verlassen


Brandanschläge, Einbrüche, Vorverurteilungen und Anfeindungen – viele Tierhalter sind in Sorge um ihr Hab und Gut. So etwas darf es in einem Rechtsstaat nicht geben, stellen der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) nach dem Brandanschlag auf eine Hähnchenmastanlage vor rund drei Wochen und der Einbruch-Serie in Geflügelställe in den letzten Tagen fest. "Wir brauchen die klare Botschaft der Politik, dass die Land- und Ernährungswirtschaft in Deutschland mit der Erzeugung von tierischen Nahrungsmitteln einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Menschen mit tierischen Lebensmitteln auf klarer gesetzlicher Grundlage leistet. Das, was aktuell gegen die Tierhalter betrieben wird, gleicht mehr einer Hetze, und hat den Weg einer konstruktiven und rechtsstaatlichen Auseinandersetzung verlassen". Die beiden Spitzenverbände erinnern daran, dass durch solche kriminellen Handlungen schwerste wirtschaftliche Schäden, aber auch enorme psychische Belastungen für die Bauernfamilien und deren Mitarbeiter entstehen.

Die häufig auch medial beklagte Intransparenz der Branche, der offenbar mit einem neuen "investigativen Journalismus" begegnet werden soll, ruft bei den beiden Verbänden nur Kopfschütteln hervor. "Allein unser Bekenntnis zu einer modernen, zukunftsfähigen Landwirtschaft verpflichtet uns zu maximaler Transparenz, der wir auch nachkommen. Wir haben nichts zu verstecken, sondern können stolz auf das sein, was die Land- und Ernährungswirtschaft täglich leistet: Nämlich die Erzeugung von hochwertigen Lebensmitteln unter Einhaltung von höchsten Tier-, Verbraucher- und Umweltstandards."


Kontakt:

Deutscher Bauernverband (DBV), Pressestelle
10117 Berlin, Claire-Waldoff-Str. 7
Tel. 030 / 319 04-239 Fax: 030 / 319 04-431
www.bauernverband.de
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Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V.
10117 Berlin, Claire-Waldoff-Str. 7
Tel.: 030 / 28 88 31-10 Fax: 030 / 28 88 31-50
www.zdg-online.de
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8. Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen PDF Drucken E-Mail
Thursday, 11. August 2011
Berlin (pressrelations) -
8. Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen


(DBV)

Der Deutsche Bauernverband (DBV) sieht im Verbot des Verkaufs von Lebensmitteln unter dem Einstandspreis eine wichtige wirtschaftspolitische Maßnahme, um einen fairen Wettbewerb im Lebensmitteleinzelhandel zu sichern und den teilweise ruinösen Preiskampf zu entschärfen. Dies unterstrich der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, in einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler.

Das Bundeswirtschaftsministerium plant in der 8. Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen das Verbot des auch gelegentlichen Verkaufs unter Einstandspreis Ende 2012 auslaufen zu lassen. Nach Ansicht des DBV verkennt das Bundeswirtschaftsministerium damit offensichtlich die präventive Wirkung dieser vom Berufsstand erreichten Regelung. Gerade bei Milch und Milchprodukten sowie Fleisch und Fleischwaren war es vor dem Verbot immer wieder zu unerklärlichen Preissenkungen im Lebensmittelhandel gekommen, so dass sich der Verdacht über einen Verkauf unter Einstandspreis aufdrängte. Ein ruinöser Preiskampf im Lebensmitteleinzelhandel führte zu erheblichem Druck auf die Erzeugerpreise. Von dieser Niedrigstpreisstrategie des Lebensmitteleinzelhandels dürften auf Dauer auch Gefahren für die Qualität von Lebensmitteln ausgehen. Deshalb hat Präsident Sonnleitner gegenüber Bundesminister Rösler ein Auslaufen der Regelung zum Verbot des auch gelegentlichen Verkaufs von Lebensmitteln unter Einstandspreis als "nicht akzeptabel" erklärt.


Pressestelle Deutscher Bauernverband
Claire-Waldoff-Straße 7
10117 Berlin
Tel.: 030 / 31 904 239
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Internet: www.bauernverband.de
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